Birgit war gestern Vormittag wieder fitnessen. Dabei hat sie eine Ex-Kollegin getroffen. Geh bitte, das ist ja schon fast wie am Hausmeisterstrand in Lignano.
Gestern Mittag haben wir die Sachen vom Schneider geholt. Irgendwie waren wir die einzigen Wahnsinnigen, die in der Mittagshitze zu Fuß unterwegs waren.
Abends geben wir uns dann eine Thaimassage. Eine Stunde lang werden wir durchgeknetet, mit Händen, Ellbögen, Knien und Füßen bearbeitet. Danach fühlen wir uns wie Butter in der Sonne. Birgit hat heute Muskelkater davon ;-)
Später beim Essen, haben wir dann zwei lustige Schweizerinnen kennengelernt, die aber auch schon seit zu Mittag (wir waren also nicht die einzigen) unterwegs waren (shoppen, eh klar). Die beiden haben sehr viel Spaß mit ihren Krabben gehabt, und wir haben dadurch sehr viel Spaß mit ihnen gehabt. Die Kellner haben Spaß mit uns vieren gehabt. Wir sind drauf gekommen, dass wir mit einer von ihnen zeitgleich in Chiang Mai waren (sie macht dort oben eine Thaimassage-Ausbildung).
Klar, dass wir zum Abschluss noch einen Sprung in die Nature Bar müssen. Wir kommen dort an, großes Hallo (man kennt sich ja schließlich schon recht gut), und dann meint einer von dort: "Oan wai wain, oan Chaaan en tu dagihla" Für alle, die des Thailändischen noch nicht so mächtig sind: "One white wine (für Birgit), one Chang Beer (für mich) and two tequilas (für uns beide)"
Nicht schlecht, die Leute hier haben ein gutes Gedächtnis. Es ist wie in der Schule, man lernt am besten durch ständiges Wiederholen.
Einige Wiederholungen später sind wir dann ins Hotel, und haben versucht, ob wir schon online einchecken können.
Check In funktioniert noch nicht. Nachdem wir auf dem Flug Bangkok-Wien aber unbedingt auf zwei ganz bestimmten Plätzen sitzen möchten, stelle ich mir den Wecker für mitten in der Nacht, um den Check In zu erledigen.
Der Wecker weckt mich dann unsanft, Check In funktioniert trotzdem nicht, außerdem geht mir beim Handy das Guthaben der Simkarte aus. Da pfeif ich drauf, ich leg mich wieder schlafen.
Heute morgen haben wir es nochmal versucht, funktioniert nicht. Das Einchecken für Phuket-Bangkok funktioniert, aber die Austrian Airlines Homepage meint, dass ihr Web Check In nicht funktioniert, weil wir für den Flug davor noch nicht eingecheckt haben (haben wir aber schon).
Eh klar, wieder mal so ein depperter IT-Fehler ;-)
Wir sind jetzt noch bis 12 Uhr auf Urlaub hier (da ist es bei Euch zuhause gerade 6 in der Früh), dann müssen wir auschecken. Wir verabschieden uns schon mal hier aus Khao Lak von allen Blog-Lesern. Um 16 Uhr kommt wieder die coole Limo und bringt uns auf den Flughafen Phuket. Von dort gehts um 19.15 los nach Bangkok, und in Bangkok starten wir dann um 23.55 Richtung Vienna International Airport.
In 27 Stunden sind wir also wieder in Österreich :-((((
Wenn wir wieder zuhause sind, wird sich der Blog noch ein wenig verändern. Wir haben nämlich jede Menge Fotos von Kulinarischen Dingen gemacht (egal ob Essen oder Trinken), d.h. wir werden einen "Food & Beverage" Post machen, und Euch an den Köstlichkeiten nachträglich teilhaben lassen.
Außerdem (weil wir ja quasi noch Teenager sind, und das bei denen sehr in ist), haben wir jede Menge Selfies von vielen, vielen Orten gemacht. Da wirds also auch einen Post geben.
สวัสดีค่ะ (sàwàddee ká)
สวัสดีครับ (sàwàddee kráb)
Samstag, 22. Februar 2014
Freitag, 21. Februar 2014
Fauler Tag mit Maus
Was wir gestern so getrieben haben? Nun....eigentlich gar nix...überhaupt nix.
Na ja, Birgit war klarerweise wieder bei Ihrer Fitnesstante.
Ansonsten war das gestern ein ziemlich fauler Tag.
Den Sonnenuntergang haben wir uns am Meer angesehen und dabei hundertausend Fotos gemacht.
Danach waren wir beim Schneider, Anzüge und Hemden sind fertig. Weil wir aber noch etwas unternehmen wollten, haben wir das ganze Zeug dann nicht mitgenommen, sondern für den nächsten Tag weglegen lassen. Hm, im Anzug fühlt sich das an wie Arbeiten gehen :-(
Danach beim Essen hat Birgit dann zum ersten Mal etwas erwischt, das thailändisch gewürzt war :-))
Es war sowieso ein riesen Zufall, dass sie das bisher instinktiv immer ausgelassen hat. Aufessen konnte sie nicht, ich hab den Rest bekommen, und siehe da: Ihr Essen war so mild, sowas hab ich schon seit Tagen nicht mehr gehabt. Die Frau hält gar nichts aus. Aber traurig ausgesehen hat sie, als sie da mit schniefender Nase und rinnenden Augen vor mir gesessen ist, und sich Orangejuice und Wein parallel runtergeschüttet hat.
Seit Bangkok weiß ich, dass echte Schärfe erst vorhanden ist, wenn es nicht nur im Mund und der Nase brennt, sondern auch die komplette Speiseröhre runter, und dann auch noch im Magen, sodass sich dieser zusammenkrampft.
Ach ja übrigens der Wein....der ist hier praktisch unbezahlbar. Nicht das das so wäre, weil es so tollen Wein gibt. Aber anscheinend ist das hier in Thailand ein exotisches Getränk. Im Supermarkt kosten die billigen Flaschen zwischen 600 und 1.000 Baht. Unser gestriges Abendessen hat alles in allem 360 Baht gekostet (für uns beide). Nur so zum Vergleich, was der Wein hier kostet.
Na ja, ich bin dafür sparsam, seit dem Elefantencamp trinke ich nur mehr Chang.
Während wir vor einer Garküche auf unser Pad Thai gewartet haben, ist dann ein cooles Bike neben uns stehengeblieben.
Nach dem Essen sind wir noch ein wenig in die Nature Bar hineingeschneit (da sind wir auch schon fast Stammgast).
Erstens ist es dort cool, weil es keinen normalen Boden gibt, sondern nur Meersand, zweitens gibt es guten Tequila, und drittens werden die Erdnüsse schneller nachgefüllt, als wir sie wegfuttern können.
Die Leute von dort kennen wir auch schon, also gibts auch immer was zu Scherzen und zu Lachen. Und Birgit freut sich sehr (wie man auf dem Bild sehen kann), wenn sie mit den Kindern von hier spielen kann.
Ja, hier könnten wir es länger aushalten.
Oh, jetzt hätte ich ja beinahe unsere nächtliche Action im Hotel vergessen. Also wir sind ja hier mitten im Dschungel, überall schreien die Tiere, und nachdem das nicht vom Tonband kommt, muss es die Viecher, die diese Geräusche erzeugen , ja auch tatsächlich alle irgendwo geben. Natur eben.
Ich werd also in der Nacht munter, weil ich ein Rascheln höre.
Da muss ich kurz dazu sagen, dass ich mir im 7 Eleven Chips gekauft habe, die nach Krabbe schmecken (die haben hier sehr verirrte Geschmackskompositionen, aber klarerweise probier ich die auch alle aus). Normalerweise futtere ich so ein Sackerl ja gleich auf einmal zusammen, aber die Krabbenchips sind irgendwie "gewöhnungsbedürftig". Also hab ich das halbvolle Sackerl auf den Tisch gelegt.
Ich höre also das Rascheln, und denke mir, "Entweder steht da irgendein Gecko auf Chips (Geckos gibts viele hier, die sind total putzig), oder eine Maus macht sich gerade über die Krabbenchips her. Also Licht an (es ist 4 Uhr Früh), und siehe da, da sitzt sie, schaut mich mit den schwarzen Kulleraugen ägstlich an, und weiß nicht, wo sie hin soll. Die Maus nach links, ich auch, sie nach rechts, ich auch, da fällt mir ein....ich brauch was zum Drüberstülpen. Mäuse beißen nämlich ganz gerne, wenn man sie mit der Hand schnappt. Birgit war in der Zwischenzeit auch schon halb munter, und meinte verschlafen: "Nimmst halt den Mistkübel".
O.k. ich nehm den Mistkübeleinsatz heraus, renne der Maus nach, die Maus fetzt in ihrer Panik unters Bett, und Birgit meint müde: "Ich lass Euch jetzt alleine, und geh mal für kleine Mädchen" Eh klar, sowas können dann wir Männer checken (wir sind eben die Jäger, harr harr harr). Anstatt dass sie gemeinsam mit mir die Maus müde treibt, damit ich sie besser nach draußen befördern kann.
Ich schieb das Bett weg, die Maus schießt unter die Couch, ich schieb die Couch weg....keine Maus. Dann hör ich Birgit von draußen: "Die Maus sitzt bei mir am Klo". Hm, nicht ein Funken Panik in ihrer Stimme, also kommt sie klar mit dem kleinen Besucher.
Da sehe ich allerdings, wie die Maus bei der Klotür herausfetzt, sich flach wie eine Flunder macht, und sich unter der Eingangtüre nach draußen durchschiebt. Die arbeitet sicher nebenbei beim chinesischen Nationalcircus.
O.k. also für die artistische Einlage soll sie die paar Chips haben. Waren sowieso nicht lecker.
Na ja, Birgit war klarerweise wieder bei Ihrer Fitnesstante.
Ansonsten war das gestern ein ziemlich fauler Tag.
Den Sonnenuntergang haben wir uns am Meer angesehen und dabei hundertausend Fotos gemacht.
Danach waren wir beim Schneider, Anzüge und Hemden sind fertig. Weil wir aber noch etwas unternehmen wollten, haben wir das ganze Zeug dann nicht mitgenommen, sondern für den nächsten Tag weglegen lassen. Hm, im Anzug fühlt sich das an wie Arbeiten gehen :-(
Danach beim Essen hat Birgit dann zum ersten Mal etwas erwischt, das thailändisch gewürzt war :-))
Es war sowieso ein riesen Zufall, dass sie das bisher instinktiv immer ausgelassen hat. Aufessen konnte sie nicht, ich hab den Rest bekommen, und siehe da: Ihr Essen war so mild, sowas hab ich schon seit Tagen nicht mehr gehabt. Die Frau hält gar nichts aus. Aber traurig ausgesehen hat sie, als sie da mit schniefender Nase und rinnenden Augen vor mir gesessen ist, und sich Orangejuice und Wein parallel runtergeschüttet hat.
Seit Bangkok weiß ich, dass echte Schärfe erst vorhanden ist, wenn es nicht nur im Mund und der Nase brennt, sondern auch die komplette Speiseröhre runter, und dann auch noch im Magen, sodass sich dieser zusammenkrampft.
Ach ja übrigens der Wein....der ist hier praktisch unbezahlbar. Nicht das das so wäre, weil es so tollen Wein gibt. Aber anscheinend ist das hier in Thailand ein exotisches Getränk. Im Supermarkt kosten die billigen Flaschen zwischen 600 und 1.000 Baht. Unser gestriges Abendessen hat alles in allem 360 Baht gekostet (für uns beide). Nur so zum Vergleich, was der Wein hier kostet.
Na ja, ich bin dafür sparsam, seit dem Elefantencamp trinke ich nur mehr Chang.
Während wir vor einer Garküche auf unser Pad Thai gewartet haben, ist dann ein cooles Bike neben uns stehengeblieben.
Nach dem Essen sind wir noch ein wenig in die Nature Bar hineingeschneit (da sind wir auch schon fast Stammgast).
Erstens ist es dort cool, weil es keinen normalen Boden gibt, sondern nur Meersand, zweitens gibt es guten Tequila, und drittens werden die Erdnüsse schneller nachgefüllt, als wir sie wegfuttern können.
Die Leute von dort kennen wir auch schon, also gibts auch immer was zu Scherzen und zu Lachen. Und Birgit freut sich sehr (wie man auf dem Bild sehen kann), wenn sie mit den Kindern von hier spielen kann.
Ja, hier könnten wir es länger aushalten.
Oh, jetzt hätte ich ja beinahe unsere nächtliche Action im Hotel vergessen. Also wir sind ja hier mitten im Dschungel, überall schreien die Tiere, und nachdem das nicht vom Tonband kommt, muss es die Viecher, die diese Geräusche erzeugen , ja auch tatsächlich alle irgendwo geben. Natur eben.
Ich werd also in der Nacht munter, weil ich ein Rascheln höre.
Da muss ich kurz dazu sagen, dass ich mir im 7 Eleven Chips gekauft habe, die nach Krabbe schmecken (die haben hier sehr verirrte Geschmackskompositionen, aber klarerweise probier ich die auch alle aus). Normalerweise futtere ich so ein Sackerl ja gleich auf einmal zusammen, aber die Krabbenchips sind irgendwie "gewöhnungsbedürftig". Also hab ich das halbvolle Sackerl auf den Tisch gelegt.
O.k. ich nehm den Mistkübeleinsatz heraus, renne der Maus nach, die Maus fetzt in ihrer Panik unters Bett, und Birgit meint müde: "Ich lass Euch jetzt alleine, und geh mal für kleine Mädchen" Eh klar, sowas können dann wir Männer checken (wir sind eben die Jäger, harr harr harr). Anstatt dass sie gemeinsam mit mir die Maus müde treibt, damit ich sie besser nach draußen befördern kann.
Ich schieb das Bett weg, die Maus schießt unter die Couch, ich schieb die Couch weg....keine Maus. Dann hör ich Birgit von draußen: "Die Maus sitzt bei mir am Klo". Hm, nicht ein Funken Panik in ihrer Stimme, also kommt sie klar mit dem kleinen Besucher.
Da sehe ich allerdings, wie die Maus bei der Klotür herausfetzt, sich flach wie eine Flunder macht, und sich unter der Eingangtüre nach draußen durchschiebt. Die arbeitet sicher nebenbei beim chinesischen Nationalcircus.
O.k. also für die artistische Einlage soll sie die paar Chips haben. Waren sowieso nicht lecker.
Donnerstag, 20. Februar 2014
Nasennebenhöhlenbarotrauma
Aha, man muss sich nur mit den richtigen Leuten unterhalten, danach ein bisserl im Internet stöbern, und voila.....schon weiß man mehr.
Barotrauma
Nasennebenhöhlen und Verbindungsgänge sind mit Schleimhaut ausgekleidet. Bei Veränderungen des Umgebungsdrucks erfolgt der Druckausgleich in den Nasennebenhöhlen unter Normalbedingungen automatisch.
Kommt es zu einem Verschluss des Verbindungsganges, z.B. im Rahmen einer Erkältung oder durch einen Schleimhautpolypen, so kommt es bei Erhöhung des Umgebungsdrucks innerhalb der Nasennebenhöhle zu einem relativen Unterdruck. Dieser Unterdruck bewirkt eine Schwellung der Schleimhaut.
Reicht die Volumenverkleinerung der Höhle durch die angeschwollene Schleimhaut nicht aus, um einen Druckausgleich in der Nasennebenhöhle zu erreichen, so kann es zur Einblutung in der Nasennebenhöhle kommen, bis der Druckausgleich hergestellt ist.
Sinkt der Umgebungsdruck, so herrscht in der Nasennebenhöhle ggf. aufgrund der Schleimhautschwellung und der Einblutung ein relativer Überdruck. Durch den Überdruck in der Nasennebenhöhle kommt es meistens zu einer Überwindung der Schleimhautblockade mit anschließendem Druckausgleich.
Dabei kann das aus der Nasennebenhöhle austretende Blut auch ein kurzfristiges Nasenbluten bewirken.
Nachdem ich prinzipiell sowieso immer Probleme mit der zugeschwollenen Nase habe, und mir außerdem noch die Verkühlung von der Aircon eingefangen habe, ist damit vermutlich alles klar.
Die Verkühlung hatte ich vorige Woche auf den Similans noch nicht, damit gab es dort auch noch keine Probleme beim Freitauchen.
Michelle hat gemeint, dass das immer wieder mal vorkommt, egal ob beim Schnorcheln oder Tauchen. Die Schnorchler sind aber schlechter dran, weil sie natürlich alle paar Sekunden Abtauchen-Auftauchen, d.h. der Druckausgleichvorgang in beide Richtungen findet unaufhörlich statt, während der Taucher das einmalig beim Abtauchen, und dann erst wieder beim Auftauchen macht. Außerdem haben die Gerätetaucher länger Zeit für den Druckausgleich (wegen des langsameren Ab- und Auftauchens).
Barotrauma
| Als "Barotrauma" werden alle Schädigungen und Funktionsstörungen des Körpers bezeichnet, die durch physikalische Druckdifferenzen bedingt sind. Barotraumen können in allen gasgefüllten Hohlräumen auftreten, die ganz oder teilweise vom Körper gebildet werden. Prinzipiell kann man Barotraumen mit einem relativen Unterdruck im betroffenen Hohlraum von sogenannten "inversen Barotraumen" mit einem relativen Überdruck im betroffenen Hohlraum unterscheiden. Alle Nasennebenhöhlen haben eine ständig geöffnete, knöcherne Verbindung zum Nasenraum (s.u. Anatomie). |
Nasennebenhöhlen und Verbindungsgänge sind mit Schleimhaut ausgekleidet. Bei Veränderungen des Umgebungsdrucks erfolgt der Druckausgleich in den Nasennebenhöhlen unter Normalbedingungen automatisch.
Kommt es zu einem Verschluss des Verbindungsganges, z.B. im Rahmen einer Erkältung oder durch einen Schleimhautpolypen, so kommt es bei Erhöhung des Umgebungsdrucks innerhalb der Nasennebenhöhle zu einem relativen Unterdruck. Dieser Unterdruck bewirkt eine Schwellung der Schleimhaut.
Reicht die Volumenverkleinerung der Höhle durch die angeschwollene Schleimhaut nicht aus, um einen Druckausgleich in der Nasennebenhöhle zu erreichen, so kann es zur Einblutung in der Nasennebenhöhle kommen, bis der Druckausgleich hergestellt ist.
Sinkt der Umgebungsdruck, so herrscht in der Nasennebenhöhle ggf. aufgrund der Schleimhautschwellung und der Einblutung ein relativer Überdruck. Durch den Überdruck in der Nasennebenhöhle kommt es meistens zu einer Überwindung der Schleimhautblockade mit anschließendem Druckausgleich.
Dabei kann das aus der Nasennebenhöhle austretende Blut auch ein kurzfristiges Nasenbluten bewirken.
Nachdem ich prinzipiell sowieso immer Probleme mit der zugeschwollenen Nase habe, und mir außerdem noch die Verkühlung von der Aircon eingefangen habe, ist damit vermutlich alles klar.
Die Verkühlung hatte ich vorige Woche auf den Similans noch nicht, damit gab es dort auch noch keine Probleme beim Freitauchen.
Michelle hat gemeint, dass das immer wieder mal vorkommt, egal ob beim Schnorcheln oder Tauchen. Die Schnorchler sind aber schlechter dran, weil sie natürlich alle paar Sekunden Abtauchen-Auftauchen, d.h. der Druckausgleichvorgang in beide Richtungen findet unaufhörlich statt, während der Taucher das einmalig beim Abtauchen, und dann erst wieder beim Auftauchen macht. Außerdem haben die Gerätetaucher länger Zeit für den Druckausgleich (wegen des langsameren Ab- und Auftauchens).
Koh Bon - Kein Manta, dafür Blut aus der Nase
Nachdem unser Trip nach Koh Bon ansteht, sind wir ganz früh beim Frühstück, um noch einen Tee zu bekommen (der geneigte Leser wird wissen, warum).
Das klappt, und somit können wir ganz entspannt zum Tauchschiff (die M/V Nam Sai vom Tauchcenter Sea Dragon) fahren. Dort geben wir unsere Flip Flops ab, und gehen an Bord. Mit dem großen Schiff dauert die Überfahrt nach Koh Bon knapp drei Stunden.
Auf dem Weg dorthin werden die Tauchgruppen eingeteilt (Schnorchler gibt es nur fünf, also nur eine Gruppe mit Guide). Birgit hat das Glück, sich den Guide nur mit einem weiteren Buddy "teilen" zu müssen (zwei Dänen und sie). Allerdings sind insgesamt ganz schön viele Menschen an Bord. Auf dem Tauchdeck wirds dementsprechend ziemlich eng.
Auf der Fahrt gibt es auch jede Menge Infos zu den Riff Mantas (die werden nur 5 Meter groß) und Giant Mantas (bis zu 7 Meter Flügelspannweite), weil der Tauchschiffbesitzer (Nigel, ein bloody Englishman, der seit 16 Jahren in Thailand lebt) sich sehr für den Schutz dieser Tiere einsetzt. Letzte Woche wurden Mantas bei Koh Bon gesehen, auch gestern Vormittag gab es Sichtungen. Birgit ist schon ganz nervös.
Die verschiedenen Tauchgruppen rotten sich für ihre Briefings zusammen, auch die Schnorchler gehen ihre Route durch. Langsam lernen sich alle kennen, und dann sind wir auch schon da.
Koh Bon ist ein ehemaliges Riff (vor mehreren Millionen Jahren), das genau über der Kante der "Burmesischen Platte" liegt. Beim Tsunami 2004 hat sich diese Platte verschoben, angehoben, und die ganze Insel wurde noch weiter aus dem Meer gedrückt. Am Riff kann man die Risse erkennen.
Die Taucher machen den Anfang, gehen aufs untere Deck zum Umziehen (ein Gewurrl wir bei den Ameisen). Dann werden die Gruppen nacheinander gedropt. Puh, das ist fast schon Massenabfertigung. Es sieht ein wenig aus wie die Falschirmjäger, die aus vorbeifliegenden Flugzeugen abspringen. Welle um Welle steigt aus, bis nur mehr die Schnorchler an Bord sind. Wir werden das Riff von weiter hinten aus besuchen, bis zum Manta Point (das ist die Kliffspitze) schnorcheln, und dann schauen, ob wir dort auf die andere Seite wechseln können.
Birgit erzählt später, dass sie inmitten von Fischschwärmen getaucht ist. "Schlechte Sicht wegen Fisch", könnte man da schon fast sagen. Der Dive ist cool, 22 Meter.
Als Schnorchler kann ich leider dieses Erlebnis nicht teilen. Solange wir am Riff entlangschnorcheln ist es ganz nett (aber nicht herausragend), aber leider können wir nicht um den Manta Point herum, weil die Strömung zu stark ist. Also zurück in die Lagune. Die Sicht ist insgesamt nicht berauschend, vielleicht 20 Meter (ja ja, das ist Jammern auf hohem Niveau, aber im Vergleich zu den Similans...). Allerdings gibts in diesen 20 Metern bei weitem nicht so viel zu sehen, wie es auf den Similans war. Was weiter unten bei den Tauchern abgeht, sehen wir leider nicht mehr.
Nachdem man als Schnorchler aber nicht an der Wasseroberfläche angekettet ist, schaue ich mir die Fische eben an, indem ich immer wieder abtauche. Bis zu 6 Meter komme ich, allerdings ist das mit dem Wetsuit ohne Blei (verdammt viel Auftrieb) richtige Arbeit. Ich werde mir für den Nachmittag Blei besorgen.
Irgendwann schaut mich dann Michelle (unser Schnorchelguide, eine Südafrikanerin) mit großen Augen an, und ruft mir über Wasser zu: "You're bleeding! Are you o.k.?" Echt jetzt? Zwei andere Schnorchler haben auch große Augen, aber mir tut gar nichts weh. Ich nehme die Maske ab, wische mir die Nase ab, und siehe da....die ganze Handfläche voller Blut. Das ist jetzt irgendwie blöd! Michelle meint, dass das Nase abwischen nicht reicht, weil mein ganzes Gesicht blutverschmiert ist. Na ja, eh klar, mit dem Meerwasser verteilt sich das überall.
Womöglich beim Druckausgleich zu fest die Nase gedrückt, oder zu fest angeblasen. Na ja, weh tut nix, Gleichgewichtssinn hab ich auch, also setzen wir das Ganze fort. Allerdings tauche ich nicht mehr so tief ab wie vorher, man muss ja nichts übertreiben.
Nach dem ersten Dive treffen wir uns alle wieder am Schiff (meine Nase blutet beim Ausstieg schon wieder). Birgit hat leider keine leuchtenden Augen, die Mantas haben sie nicht erhört. Es war schön dort unten, viele Fische, viele Korallen, aber leider nichts "Großes". Ich drücke die Daumen, dass es beim zweiten Dive klappt.
Der zweite Dive findet sowohl für die Taucher, als auch die Schnorchler auf der anderen Seite des Riffs statt. Vorher erhalten wir Schnorchler noch ein extra Hai-Briefing. Es gibt hier nämlich sehr oft patroullierende Schwarzspitzen-Riffhaie. Nachdem die keinen Lärm wollen, bekommen sie oft nur die Schnorchler zu sehen. Allerdings sind Riffhaie eher die Raufbolde unter den Haien, und verteidigen auch gerne ihr Revier. Wir sollen also bei einer Sichtung als Gruppe zusammen bleiben (dann sind wir für die Haie (die werden 2 bis 3 Meter groß) insgesamt zu groß zum Fressen). Wenn wir Glück haben, beginnen dann die Haie rund um uns zu patroullieren. Hoffentlich blute ich nicht wieder wie ein Fischköder.
Leider machen aber die Taucher so ein Luftblasen-Tohuwabohu am Riff, dass auch von den Haien nicht einmal eine Flossenspitze zu sehen ist. Wenn man als Schnorchler über einer so riesigen Gruppe von Tauchern unterwegs ist, merkt man erst, welches Luft-Desaster im Wasser hinterlassen wird ;-)
Dafür werden wir dann dreimal von einem riesigen Barracuda-Schwarm gekreuzt, das sieht sehr eindrucksvoll aus.
Wegen meiner Nase bin ich dann doch ein wenig verunsichert, und bleibe im Bereich von zwei bis drei Metern, bzw. an der Oberfläche.
Nun ja, leider sieht auch beim zweiten Dive niemand einen Großfisch. Birgit hatte zwei schöne Tauchgänge, aber leider....der große Wunsch ist nicht in Erfüllung gegangen.
Und im Nasenerker von meiner Tauchmaske steht nach dem Dive auch wieder das Blut. Na ja.
Am Schiff war ein Filmer (Phil Maybank), der einen 25-minütigen Film mitgeschnitten hat. Den sehen wir uns bei der Rückfahrt an (kann man dann auch als DVD kaufen, was wir klarerweise gemacht haben, weil der Film wirklich sehr cool und professionell ist).
Jetzt sehe ich erst, wie es bei den Tauchern abgegangen ist. Da waren ja wirklich tausende Fische, die Diver sind umgeben von Horden von Fisch. Wahnsinn, Kraken, Muränen, Seeschlangen, alles was man sich vorstellen kann!
Für Taucher ist Koh Bon auf jeden Fall interessant, als Schnorchler war ich eher enttäuscht. Vielleicht lags daran, dass wir an beiden Tagen auf den Similan wirklich Traumbedingungen hatten (abgesehen von den Horden von Schnorchlern), und jetzt kaum mehr irgendwas da ran kommt.
Das klappt, und somit können wir ganz entspannt zum Tauchschiff (die M/V Nam Sai vom Tauchcenter Sea Dragon) fahren. Dort geben wir unsere Flip Flops ab, und gehen an Bord. Mit dem großen Schiff dauert die Überfahrt nach Koh Bon knapp drei Stunden.
Auf dem Weg dorthin werden die Tauchgruppen eingeteilt (Schnorchler gibt es nur fünf, also nur eine Gruppe mit Guide). Birgit hat das Glück, sich den Guide nur mit einem weiteren Buddy "teilen" zu müssen (zwei Dänen und sie). Allerdings sind insgesamt ganz schön viele Menschen an Bord. Auf dem Tauchdeck wirds dementsprechend ziemlich eng.
Die verschiedenen Tauchgruppen rotten sich für ihre Briefings zusammen, auch die Schnorchler gehen ihre Route durch. Langsam lernen sich alle kennen, und dann sind wir auch schon da.
Koh Bon ist ein ehemaliges Riff (vor mehreren Millionen Jahren), das genau über der Kante der "Burmesischen Platte" liegt. Beim Tsunami 2004 hat sich diese Platte verschoben, angehoben, und die ganze Insel wurde noch weiter aus dem Meer gedrückt. Am Riff kann man die Risse erkennen.
Die Taucher machen den Anfang, gehen aufs untere Deck zum Umziehen (ein Gewurrl wir bei den Ameisen). Dann werden die Gruppen nacheinander gedropt. Puh, das ist fast schon Massenabfertigung. Es sieht ein wenig aus wie die Falschirmjäger, die aus vorbeifliegenden Flugzeugen abspringen. Welle um Welle steigt aus, bis nur mehr die Schnorchler an Bord sind. Wir werden das Riff von weiter hinten aus besuchen, bis zum Manta Point (das ist die Kliffspitze) schnorcheln, und dann schauen, ob wir dort auf die andere Seite wechseln können.
Birgit erzählt später, dass sie inmitten von Fischschwärmen getaucht ist. "Schlechte Sicht wegen Fisch", könnte man da schon fast sagen. Der Dive ist cool, 22 Meter.
Als Schnorchler kann ich leider dieses Erlebnis nicht teilen. Solange wir am Riff entlangschnorcheln ist es ganz nett (aber nicht herausragend), aber leider können wir nicht um den Manta Point herum, weil die Strömung zu stark ist. Also zurück in die Lagune. Die Sicht ist insgesamt nicht berauschend, vielleicht 20 Meter (ja ja, das ist Jammern auf hohem Niveau, aber im Vergleich zu den Similans...). Allerdings gibts in diesen 20 Metern bei weitem nicht so viel zu sehen, wie es auf den Similans war. Was weiter unten bei den Tauchern abgeht, sehen wir leider nicht mehr.
Nachdem man als Schnorchler aber nicht an der Wasseroberfläche angekettet ist, schaue ich mir die Fische eben an, indem ich immer wieder abtauche. Bis zu 6 Meter komme ich, allerdings ist das mit dem Wetsuit ohne Blei (verdammt viel Auftrieb) richtige Arbeit. Ich werde mir für den Nachmittag Blei besorgen.
Irgendwann schaut mich dann Michelle (unser Schnorchelguide, eine Südafrikanerin) mit großen Augen an, und ruft mir über Wasser zu: "You're bleeding! Are you o.k.?" Echt jetzt? Zwei andere Schnorchler haben auch große Augen, aber mir tut gar nichts weh. Ich nehme die Maske ab, wische mir die Nase ab, und siehe da....die ganze Handfläche voller Blut. Das ist jetzt irgendwie blöd! Michelle meint, dass das Nase abwischen nicht reicht, weil mein ganzes Gesicht blutverschmiert ist. Na ja, eh klar, mit dem Meerwasser verteilt sich das überall.
Womöglich beim Druckausgleich zu fest die Nase gedrückt, oder zu fest angeblasen. Na ja, weh tut nix, Gleichgewichtssinn hab ich auch, also setzen wir das Ganze fort. Allerdings tauche ich nicht mehr so tief ab wie vorher, man muss ja nichts übertreiben.
Nach dem ersten Dive treffen wir uns alle wieder am Schiff (meine Nase blutet beim Ausstieg schon wieder). Birgit hat leider keine leuchtenden Augen, die Mantas haben sie nicht erhört. Es war schön dort unten, viele Fische, viele Korallen, aber leider nichts "Großes". Ich drücke die Daumen, dass es beim zweiten Dive klappt.
Der zweite Dive findet sowohl für die Taucher, als auch die Schnorchler auf der anderen Seite des Riffs statt. Vorher erhalten wir Schnorchler noch ein extra Hai-Briefing. Es gibt hier nämlich sehr oft patroullierende Schwarzspitzen-Riffhaie. Nachdem die keinen Lärm wollen, bekommen sie oft nur die Schnorchler zu sehen. Allerdings sind Riffhaie eher die Raufbolde unter den Haien, und verteidigen auch gerne ihr Revier. Wir sollen also bei einer Sichtung als Gruppe zusammen bleiben (dann sind wir für die Haie (die werden 2 bis 3 Meter groß) insgesamt zu groß zum Fressen). Wenn wir Glück haben, beginnen dann die Haie rund um uns zu patroullieren. Hoffentlich blute ich nicht wieder wie ein Fischköder.
Leider machen aber die Taucher so ein Luftblasen-Tohuwabohu am Riff, dass auch von den Haien nicht einmal eine Flossenspitze zu sehen ist. Wenn man als Schnorchler über einer so riesigen Gruppe von Tauchern unterwegs ist, merkt man erst, welches Luft-Desaster im Wasser hinterlassen wird ;-)
Dafür werden wir dann dreimal von einem riesigen Barracuda-Schwarm gekreuzt, das sieht sehr eindrucksvoll aus.
Wegen meiner Nase bin ich dann doch ein wenig verunsichert, und bleibe im Bereich von zwei bis drei Metern, bzw. an der Oberfläche.
Nun ja, leider sieht auch beim zweiten Dive niemand einen Großfisch. Birgit hatte zwei schöne Tauchgänge, aber leider....der große Wunsch ist nicht in Erfüllung gegangen.
Und im Nasenerker von meiner Tauchmaske steht nach dem Dive auch wieder das Blut. Na ja.
Am Schiff war ein Filmer (Phil Maybank), der einen 25-minütigen Film mitgeschnitten hat. Den sehen wir uns bei der Rückfahrt an (kann man dann auch als DVD kaufen, was wir klarerweise gemacht haben, weil der Film wirklich sehr cool und professionell ist).
Jetzt sehe ich erst, wie es bei den Tauchern abgegangen ist. Da waren ja wirklich tausende Fische, die Diver sind umgeben von Horden von Fisch. Wahnsinn, Kraken, Muränen, Seeschlangen, alles was man sich vorstellen kann!
Für Taucher ist Koh Bon auf jeden Fall interessant, als Schnorchler war ich eher enttäuscht. Vielleicht lags daran, dass wir an beiden Tagen auf den Similan wirklich Traumbedingungen hatten (abgesehen von den Horden von Schnorchlern), und jetzt kaum mehr irgendwas da ran kommt.
Mittwoch, 19. Februar 2014
Soooo anstrengend....
Den ganzen Tag herumgelegen. Irgendwie ist es langsam schon anstrengend, sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen. Das hat dann auch dazu geführt, dass ich auf dem Bauch einen Sonnenbrand bekommen habe. Und das von einer halben Stunde im Palmenschatten! Aber Umdrehen wäre echt einfach zu viel Aufwand gewesen. Ich bin ja schließlich da auf Urlaub, und nicht zum Schuften. Na ja, da sollte ich morgen auf dem Tauchboot aufpassen, dass ich nicht zu viel in die pralle Sonne komme.
Übrigens: Lieber Bernd, wir wünschen Dir ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG!
In Khao Lak gibts alle 20 Meter einen ATM. Das ist auch gut so, weil ich permanent abheben muss. Irgendwie geht der letzte Teil unseres Urlaubs ganz schön ins Geld. Und bei jeder Abhebung werden 180 Baht Gebühren verrechnet. Echte Gfraster diese Banken ;-) Was ich da schon Insekten dafür bekäme....gibts aber hier nicht, denn Khao Lak ist fest in touristischer Hand. Dafür gibts sogar Pizza, Pasta und auch Cordon. Genau, da fahr ich extra nach Asien, und dann schmeiß ich mir ein Cordon rein.....na ja.
In den meisten coolen Bars gibts Erdnüsse. Die werden mit dieser dünnen Schale drauf serviert, die aber im Gegensatz zu uns daheim nicht bitter schmeckt, sondern mitgegessen wird. Heute waren wir in einer Bar, und die haben alle 10 Minuten die Nüsse nachfüllen müssen (also nur bei unserem Tisch). Ich denke, wir schmeißen uns alleine mit den Erdnüssen in den Bars jeden Tag 4.000 Kalorien rein.
Aja, und ein kleines G´schichtel noch aus Chiang Rai. Wir haben da diese coole Lounge entdeckt. Dort haben wir an einem Nachmittag Engländer kennen gelernt. Ein Pärchen, so ca. um die 65. Recht cool waren die drauf.
Und der Clou von der Sache war so: Wir kommen Abends wieder zur Lounge, und setzen uns draußen an einen Tisch vor dem Lokal. Irgendwann bemerken wir, dass die beiden auch schon wieder da sind, aber drin sitzen. Nach einer Weile kommt er raus, eine rauchen (hat selber Gewutzelte geheizt). Na ja, er steht da so in der lauen Nacht, raucht, wir trinken und plaudern, und plötzlich macht es einen Schepperer, einen Kracher, einen Radau, als ob die Welt untergeht. Drinnen natürlich! Wirklich laut, also nicht nur so wie wenn ein Teller runterfällt. Wir drehen uns um, schauen rein, liegt sie drinnen auf dem Boden, der Tisch liegt auf dem Boden, der Sessel liegt auf dem Boden, und natürlich liegt auch alles auf dem Boden, was auf dem Tisch drauf war. Sie hat ein bissi wie eine Schildkröte auf dem Rücken ausgesehen, aber egal. Er steht draußen, dreht sich ganz langsam um, peilt die Lage drin, dreht sich wieder zur Straße, und raucht weiter.
Birgit und ein zweites Mädel laufen rein, um ihr zu helfen, aber er steht immer noch cool draußen, und nimmt den nächsten Zug. Drinnen ziehen sie seine Frau wieder auf die Beine, großer Auflauf, "You're o.k.?" Anscheinend hat sie sich nichts gebrochen (oder es ist ihr peinlich, das zuzugeben).
Ich denk mir: "Na dem ist seine Frau aber auch wurscht". Da dreht er sich nochmal ganz langsam um, peilt nochmal die Lage, schnippt die Glut von seiner Gewuzelten, und schlapft ganz langsam ins Lokal.
Die beiden sind dann noch ein wenig drin gesessen, wir haben uns wieder auf unsere Cocktails konzentriert, und unser Pad Thai genossen.
Nach einiger Zeit sind sie dann Hand in Hand aus dem Lokal gekommen. Und da haben wir erst realisiert, was da abgeht. Die beiden sind so hackedicht gewesen, dass man es gar nicht beschreiben kann. Jetzt war uns auch klar, wie das mit dem Tisch gelaufen ist, und warum er so lange gebraucht hat, um zu checken, was da abgeht. Die beiden haben sich gegenseitig gestützt (so halbwegs eben) und sind von dannen gezogen. Na ja, Alter schützt vor Alki nicht ;-)
So, und das war jetzt aber noch nicht das Ende!
Heute spazieren wir so durch Khao Lak, und ich sag zu Birgit: "Warte mal, ich muss da vorne ein Foto machen".
Ich stapfe auf die Straße, schieße mein Foto, drehe mich um und Birgit ist weg. Vorne nix, hinten nix, einfach weg. Ist jetzt sehr super, weil ich mein Handy nicht mit dabei habe, um sie anzurufen, aber immerhin hab ich das Geld einstecken. Was soll mir also passieren ;-)
Ich suche ein wenig herum, da sehe ich, dass sie halb in einem Lokal steht und plaudert.
Und jetzt ratet mal, mit wem!
Mit unseren Engländern von Chiang Rai. Die beiden waren 18 Tage dort oben bei Bekannten, und sind heute in Khao Lak angekommen.
Ja ja, da muss man 10.000 km von zu Hause wegfliegen, sich in einem großen asiatischen Land herumtreiben, und dann trifft man die selben Leute zweimal.
Das Leben kann schon interessante Geschichten erzählen!
Übrigens: Lieber Bernd, wir wünschen Dir ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG!
In Khao Lak gibts alle 20 Meter einen ATM. Das ist auch gut so, weil ich permanent abheben muss. Irgendwie geht der letzte Teil unseres Urlaubs ganz schön ins Geld. Und bei jeder Abhebung werden 180 Baht Gebühren verrechnet. Echte Gfraster diese Banken ;-) Was ich da schon Insekten dafür bekäme....gibts aber hier nicht, denn Khao Lak ist fest in touristischer Hand. Dafür gibts sogar Pizza, Pasta und auch Cordon. Genau, da fahr ich extra nach Asien, und dann schmeiß ich mir ein Cordon rein.....na ja.
In den meisten coolen Bars gibts Erdnüsse. Die werden mit dieser dünnen Schale drauf serviert, die aber im Gegensatz zu uns daheim nicht bitter schmeckt, sondern mitgegessen wird. Heute waren wir in einer Bar, und die haben alle 10 Minuten die Nüsse nachfüllen müssen (also nur bei unserem Tisch). Ich denke, wir schmeißen uns alleine mit den Erdnüssen in den Bars jeden Tag 4.000 Kalorien rein.
Aja, und ein kleines G´schichtel noch aus Chiang Rai. Wir haben da diese coole Lounge entdeckt. Dort haben wir an einem Nachmittag Engländer kennen gelernt. Ein Pärchen, so ca. um die 65. Recht cool waren die drauf.
Und der Clou von der Sache war so: Wir kommen Abends wieder zur Lounge, und setzen uns draußen an einen Tisch vor dem Lokal. Irgendwann bemerken wir, dass die beiden auch schon wieder da sind, aber drin sitzen. Nach einer Weile kommt er raus, eine rauchen (hat selber Gewutzelte geheizt). Na ja, er steht da so in der lauen Nacht, raucht, wir trinken und plaudern, und plötzlich macht es einen Schepperer, einen Kracher, einen Radau, als ob die Welt untergeht. Drinnen natürlich! Wirklich laut, also nicht nur so wie wenn ein Teller runterfällt. Wir drehen uns um, schauen rein, liegt sie drinnen auf dem Boden, der Tisch liegt auf dem Boden, der Sessel liegt auf dem Boden, und natürlich liegt auch alles auf dem Boden, was auf dem Tisch drauf war. Sie hat ein bissi wie eine Schildkröte auf dem Rücken ausgesehen, aber egal. Er steht draußen, dreht sich ganz langsam um, peilt die Lage drin, dreht sich wieder zur Straße, und raucht weiter.
Birgit und ein zweites Mädel laufen rein, um ihr zu helfen, aber er steht immer noch cool draußen, und nimmt den nächsten Zug. Drinnen ziehen sie seine Frau wieder auf die Beine, großer Auflauf, "You're o.k.?" Anscheinend hat sie sich nichts gebrochen (oder es ist ihr peinlich, das zuzugeben).
Ich denk mir: "Na dem ist seine Frau aber auch wurscht". Da dreht er sich nochmal ganz langsam um, peilt nochmal die Lage, schnippt die Glut von seiner Gewuzelten, und schlapft ganz langsam ins Lokal.
Die beiden sind dann noch ein wenig drin gesessen, wir haben uns wieder auf unsere Cocktails konzentriert, und unser Pad Thai genossen.
Nach einiger Zeit sind sie dann Hand in Hand aus dem Lokal gekommen. Und da haben wir erst realisiert, was da abgeht. Die beiden sind so hackedicht gewesen, dass man es gar nicht beschreiben kann. Jetzt war uns auch klar, wie das mit dem Tisch gelaufen ist, und warum er so lange gebraucht hat, um zu checken, was da abgeht. Die beiden haben sich gegenseitig gestützt (so halbwegs eben) und sind von dannen gezogen. Na ja, Alter schützt vor Alki nicht ;-)
So, und das war jetzt aber noch nicht das Ende!
Heute spazieren wir so durch Khao Lak, und ich sag zu Birgit: "Warte mal, ich muss da vorne ein Foto machen".
Ich stapfe auf die Straße, schieße mein Foto, drehe mich um und Birgit ist weg. Vorne nix, hinten nix, einfach weg. Ist jetzt sehr super, weil ich mein Handy nicht mit dabei habe, um sie anzurufen, aber immerhin hab ich das Geld einstecken. Was soll mir also passieren ;-)
Ich suche ein wenig herum, da sehe ich, dass sie halb in einem Lokal steht und plaudert.
Und jetzt ratet mal, mit wem!
Mit unseren Engländern von Chiang Rai. Die beiden waren 18 Tage dort oben bei Bekannten, und sind heute in Khao Lak angekommen.
Ja ja, da muss man 10.000 km von zu Hause wegfliegen, sich in einem großen asiatischen Land herumtreiben, und dann trifft man die selben Leute zweimal.
Das Leben kann schon interessante Geschichten erzählen!
In Memoriam
Für alle jene, die uns in den letzten 14 Monaten verlassen haben, speziell für Walter, Ferl und Uschi....
| Bier für Walter |
![]() |
| Cola-Whisky für Ferl |
![]() |
| Cocktail für Uschi |
....Ihr seid der Hauptgrund, warum wir diese Reise gemacht haben! Man muss manches im Leben tun, bevor es zu spät ist.
![]() |
| Ferl |
Rest well, stay cool, and...
...Good Luck!
Dienstag, 18. Februar 2014
Nix tun...und was treibt Monty?
Gestern haben wir so gut wie gar nichts gemacht.....na ja, ganz so war es nicht.
Birgit hat vom Vortages-Training einen ziemlichen Muskelkater, und daraufhin hat es sie am Vormittag gleich zur Fitnessstickgymnastik gezogen.
Ich weiß auch nicht, was die Frau hat, ich brauch das alles nicht. Alleine schon das Wort "Fitnessstickgymnastik"!
Ich hab mich in der Zwischenzeit auf eine Liege unter die Palmen beim Meer gepflanzt, und der Brandung zugehört. "Brandung" ist auch ein viel einfacheres Wort.
Eine halbe Stunde später wollte sie dann auch noch zur Rückenfitgymnastik gehen (schon wieder so was Komisches). Nachdem dort aber nur sie und die Trainerin erschienen sind, haben die beiden es dann beim Plaudern bleiben lassen.
Am Abend waren wir dann bei Monty zur Anprobe.
Schaut lustig aus, wenn man barfuß, mit Shorts ein Hemd probiert, und darüber dann auch gleich den Rohschnitt des Sakkos. Am Freitag sollen beide Anzüge und die Hemden abholbereit sein.
Danach sind wir natürlich wieder ein bisserl "4 Gewinnt" spielen gewesen, und auch die Monkey Bar (Live Musik) ist recht groovy. Alles in allem war es ähnlich wie zuhause....als wir aus der Gasse wieder auf die Hauptstraße gekommen sind, war dort alles zugesperrt, kein einziger Tourist mehr, und auch sonst keine Leute. Dürfte wieder später geworden sein?
Gute Medizin für meinen Hals haben wir auch gekauft...Thailändischer Kamillosan Spray (der Beipackzettel ist ein wenig tricky zu lesen).
Besser geeignet ist allerdings diese Medizin!
P.S.: Ach ja, falls es einigen noch nicht aufgefallen ist....wir fügen ab und zu auch in ältere Posts neue Fotos ein, wenn sich ordentliches Internet findet (haben wir hier im Sensimar) und auch genügend Zeit vorhanden ist (haben wir hier Abends aber meistens nicht ;-))
Birgit hat vom Vortages-Training einen ziemlichen Muskelkater, und daraufhin hat es sie am Vormittag gleich zur Fitnessstickgymnastik gezogen.
Ich weiß auch nicht, was die Frau hat, ich brauch das alles nicht. Alleine schon das Wort "Fitnessstickgymnastik"!
Ich hab mich in der Zwischenzeit auf eine Liege unter die Palmen beim Meer gepflanzt, und der Brandung zugehört. "Brandung" ist auch ein viel einfacheres Wort.
Eine halbe Stunde später wollte sie dann auch noch zur Rückenfitgymnastik gehen (schon wieder so was Komisches). Nachdem dort aber nur sie und die Trainerin erschienen sind, haben die beiden es dann beim Plaudern bleiben lassen.
Am Abend waren wir dann bei Monty zur Anprobe.
Schaut lustig aus, wenn man barfuß, mit Shorts ein Hemd probiert, und darüber dann auch gleich den Rohschnitt des Sakkos. Am Freitag sollen beide Anzüge und die Hemden abholbereit sein.
Danach sind wir natürlich wieder ein bisserl "4 Gewinnt" spielen gewesen, und auch die Monkey Bar (Live Musik) ist recht groovy. Alles in allem war es ähnlich wie zuhause....als wir aus der Gasse wieder auf die Hauptstraße gekommen sind, war dort alles zugesperrt, kein einziger Tourist mehr, und auch sonst keine Leute. Dürfte wieder später geworden sein?
Gute Medizin für meinen Hals haben wir auch gekauft...Thailändischer Kamillosan Spray (der Beipackzettel ist ein wenig tricky zu lesen).
Besser geeignet ist allerdings diese Medizin!
P.S.: Ach ja, falls es einigen noch nicht aufgefallen ist....wir fügen ab und zu auch in ältere Posts neue Fotos ein, wenn sich ordentliches Internet findet (haben wir hier im Sensimar) und auch genügend Zeit vorhanden ist (haben wir hier Abends aber meistens nicht ;-))
Montag, 17. Februar 2014
Monty the Tailor - Tauchplanungsprobleme - Die sündige Gasse
Birgit bekommt nach der ersten Runde im Pool einen Rappel und macht sich auf den Weg ins hoteleigene Fitnesscenter. Das fällt mir im Traum nicht ein, ich bin auf Urlaub!
Gegen Mittag waren wir zum Maßnehmen beim Schneider. Nachdem wir von Monty im Internet eigentlich nur Gutes gelesen haben (die Homepage ist allerdings ein wenig traurig), ist die Wahl auf ihn gefallen.
Ein bisserl kurios ist das schon, man blättert sich durch Louis Vuitton-, Armani-, Boss-, oder Windsor-Kataloge durch, sucht sich einen Schnitt aus, wählt dann Anzug- und Futterstoff, und der Schneider "baut" den jeweiligen Markenanzug nach.
Morgen Abend ist die erste Anprobe, Freitag sollen die Anzüge und Hemden fertig sein.
Wir kaufen einen "Good Luck" Ballon, den werden wir am Mittwoch brauchen.
Auf dem nachmittäglichen Weg zurück ins Hotel bleiben wir in der Bamboo Bar hängen.
Im Hotel sind wir wirklich nicht oft. Wobei...wir haben jetzt zwei Nächte hintereinander hier verbracht, es wäre sowieso an der Zeit, weiterzuziehen.
Am späten Nachmittag bekommen wir eine Nachricht im Hotel zugestellt. Am Samstag kann nur Birgit als Diver mit zum Richelieu Rock. Ich wäre der einzige Snorkeler und dafür extra einen Guide mitzunehmen, lohnt sich nicht. Alleine will Birgit nicht mitfahren, also sagen wir den Richelieu Rock ganz ab.
Wir werden einfach die anderen Tauchcenter abklappern, ob vielleicht noch irgendwo Plätze für diese Woche frei sind. Das ist zwar etwas knapp, aber eben Restplatzbörse am Tauchboot ;-)
Wir haben zu 50% Glück. 50% deshalb, weil bei einer Basis das Boot gerade repariert wird, und die Reparatur bis Freitag fertig werden sollte. Falls das klappt, könnten wir am Samstag nochmal Koh Bon anfahren. Das Diving Center wird uns eine Nachricht im Hotel zukommen lassen. Drücken wir also einfach mal unsere Daumen, und hoffen, dass alles so läuft, wie wir gerne wollen.
Außerdem gibts noch einen Stop im Seafood Restaurant. Birgit ist wieder mutig, also suche ich im Eis einen Red Snapper für uns beide aus.
Damit es nicht ganz so schlimm für sie wird ("Ich mag nix essen, was mich noch anschaut"), wird der Kerl für uns filetiert. Das Essen ist herrlich, kostet aber auch eine Lawine (1.200,-). War aber jedes Baht wert!
Danach finden wir in einer versteckten Nebenstraße ein paar coole Bars. Wir fletzen uns in die Korbsessel, bestellen, und bekommen zur Lieferung auch gleich noch ein "4 Gewinnt" dazu. Ist ja lustig, wir spielen "4 Gewinnt" in Thailand.
So nach und nach merken wir, warum das Gässchen so versteckt liegt, warum hier weniger typische Touristen herumlaufen, und warum die Bars so cool sind......und die Mädels so ultrakurze Röckchen tragen....
Ist uns aber egal, wir haben jede Menge Spaß mit den "Damen", erzählen uns gegenseitig von den Kindern, plaudern über unsere Reise, und daneben spielen wir miteinander Jenga zu Reggaemusik. Wir haben es sehr lustig (erinnert ans Uno im Nachtzug)!
Als wir schließlich aufbrechen, kommen alle Mädels zum Umarmungsverabschieden.
Auf dem Heimweg checken wir dann noch schnell in einer anderen Bar ein, und somit wird es ziemlich spät, bis wir ins Bett kommen. Macht aber nichts, denn nach wenigen Stunden werde ich mit Halsschmerzen munter. Den Luftstrom der Aircon aufs Bett zu leiten mag zwar beim Einschlafen recht erfrischend sein, führt aber nach ein paar Stunden dazu, dass man sich verkühlt und Halsschmerzen bekommt.
Gegen Mittag waren wir zum Maßnehmen beim Schneider. Nachdem wir von Monty im Internet eigentlich nur Gutes gelesen haben (die Homepage ist allerdings ein wenig traurig), ist die Wahl auf ihn gefallen.
Ein bisserl kurios ist das schon, man blättert sich durch Louis Vuitton-, Armani-, Boss-, oder Windsor-Kataloge durch, sucht sich einen Schnitt aus, wählt dann Anzug- und Futterstoff, und der Schneider "baut" den jeweiligen Markenanzug nach.
Morgen Abend ist die erste Anprobe, Freitag sollen die Anzüge und Hemden fertig sein.
Wir kaufen einen "Good Luck" Ballon, den werden wir am Mittwoch brauchen.
Auf dem nachmittäglichen Weg zurück ins Hotel bleiben wir in der Bamboo Bar hängen.
Am späten Nachmittag bekommen wir eine Nachricht im Hotel zugestellt. Am Samstag kann nur Birgit als Diver mit zum Richelieu Rock. Ich wäre der einzige Snorkeler und dafür extra einen Guide mitzunehmen, lohnt sich nicht. Alleine will Birgit nicht mitfahren, also sagen wir den Richelieu Rock ganz ab.
Wir werden einfach die anderen Tauchcenter abklappern, ob vielleicht noch irgendwo Plätze für diese Woche frei sind. Das ist zwar etwas knapp, aber eben Restplatzbörse am Tauchboot ;-)
Wir haben zu 50% Glück. 50% deshalb, weil bei einer Basis das Boot gerade repariert wird, und die Reparatur bis Freitag fertig werden sollte. Falls das klappt, könnten wir am Samstag nochmal Koh Bon anfahren. Das Diving Center wird uns eine Nachricht im Hotel zukommen lassen. Drücken wir also einfach mal unsere Daumen, und hoffen, dass alles so läuft, wie wir gerne wollen.
Außerdem gibts noch einen Stop im Seafood Restaurant. Birgit ist wieder mutig, also suche ich im Eis einen Red Snapper für uns beide aus.
Damit es nicht ganz so schlimm für sie wird ("Ich mag nix essen, was mich noch anschaut"), wird der Kerl für uns filetiert. Das Essen ist herrlich, kostet aber auch eine Lawine (1.200,-). War aber jedes Baht wert!
Danach finden wir in einer versteckten Nebenstraße ein paar coole Bars. Wir fletzen uns in die Korbsessel, bestellen, und bekommen zur Lieferung auch gleich noch ein "4 Gewinnt" dazu. Ist ja lustig, wir spielen "4 Gewinnt" in Thailand.
So nach und nach merken wir, warum das Gässchen so versteckt liegt, warum hier weniger typische Touristen herumlaufen, und warum die Bars so cool sind......und die Mädels so ultrakurze Röckchen tragen....
Ist uns aber egal, wir haben jede Menge Spaß mit den "Damen", erzählen uns gegenseitig von den Kindern, plaudern über unsere Reise, und daneben spielen wir miteinander Jenga zu Reggaemusik. Wir haben es sehr lustig (erinnert ans Uno im Nachtzug)!
Als wir schließlich aufbrechen, kommen alle Mädels zum Umarmungsverabschieden.
Auf dem Heimweg checken wir dann noch schnell in einer anderen Bar ein, und somit wird es ziemlich spät, bis wir ins Bett kommen. Macht aber nichts, denn nach wenigen Stunden werde ich mit Halsschmerzen munter. Den Luftstrom der Aircon aufs Bett zu leiten mag zwar beim Einschlafen recht erfrischend sein, führt aber nach ein paar Stunden dazu, dass man sich verkühlt und Halsschmerzen bekommt.
Sonntag, 16. Februar 2014
Khao Lak
Am Vormittag wandern wir durch Khao Lak und suchen ein ganz bestimmtes Tauchcenter, weil wir gerne einen Tauchtrip zu den Surin Islands oder zum Richelieu Rock machen wollen. Der Name des Center (eh klar...): Manta Point
Die haben aber leider erst ab 1 p.m. geöffnet, also plündern wir den Supermarkt (man braucht ja auch Vorrat für den Abend auf der Zimmerterrasse), checken die Schneider ab, und kaufen Ansichtskarten (sowas Altmodisches).
Wir vergleichen Khao Lak in Thailand mit Kitzbühel in Österreich. Hier gehts um Tourismus, und um sonst gar nichts. Alle Menschen, die hier nicht arbeiten, sind Touris, die Thais sehen wir eigentlich immer und überall arbeiten, egal wie früh oder spät es ist. Die Gegend lebt vom Tourismus und so wird auch verständlich, warum der Tsunamin Südwestthailand 2004 so hart getroffen hat.
Unser Hotelzimmer hat Terrasse mit direktem Zugang zum Private Pool. Birgit testet das Wasser, und nachdem sie ohne zu Zögern hinein gleitet, muss es ziemlich warm sein. Außerdem Süßwasser und ohne Tiere oder Wellen. Sowas Langweiliges ;-)
Das Hotel ist von Dschungel umgeben und hier schreien ebenfalls allerlei Tiere. Sehr interessant!
Nachmittags erkunden wir das Hotel und den Strand, so wie die Poolbar und nützen die Happy-Cocktail-Hour.
Ach ja, das Frühstücksbuffet ist eine Herausforderung. Hier gibt es so viel zu finden (endlich auch Käse), dass es ziemlich wahrscheinlich ist, dass wir beim Heimfliegen für Übergewicht zahlen müssen. Vermutlich werden wir im Frachtraum transportiert werden ;-)
Birgit isst mittlerweile auch Dinge aus dem Meer, der Norden hat seine Wirkung getan...
Bei der Ankunft hier im Hotel haben wir realisiert, dass das ein kinderloses Hotel ist, d.h. keine Gäste unter 18 Jahren erlaubt. Allerdings sind wir hier eher die Jüngsten, und das will etwas heißen.
Zudem gibt es das dämliche "Liegenreservieren" nicht, weil das Personal bis 8.30 herrenlose Liegen abräumt. Das ist mal eine super Idee!
Abends machen wir uns nochmal auf zum Manta Point. Wir plaudern länger mit Michael, dem deutschen Besitzer, über unsere Vorstellungen, und dann bleiben zwei mögliche Trips übrig. Entweder Koh Bon mit dem großen Tauch-/Ausflugsschiff und etwa 50 Personen, oder Richelieu Rock mit dem Speedboot und etwa 20 Personen. Koh Bon bietet eher Chancen auf Großfische (also Mantas und Walhaie), ist sonst aber nicht so interessant wie Richelieu Rock. Dort wiederum gibt es mehr zu sehen, aber die Mantas sind nicht so häufig. Birgit überlegt hin und her, die Entscheidung fällt schwer. Also ergreife ich die Initiative, und wir buchen einfach beide Trips (17.800 Baht). Das heißt, am Donnerstag werden wir nach Koh Bon fahren, am Samstag zum Richelieu Rock.
Wir fragen uns zwar kurz, warum wir uns in ein so teures Hotel eingebucht haben, wenn wir dann die meiste Zeit irgendwo auf und im Meer verbringen, aber was solls, solche Chancen darf man sich nicht entgehen lassen.
Auf dem Nachhauseweg schneien wir noch in ein thailändisches Country-Lokal, wo Johnny Cash rauf und runter läuft, und es sehr leckere B54s gibt.
Die haben aber leider erst ab 1 p.m. geöffnet, also plündern wir den Supermarkt (man braucht ja auch Vorrat für den Abend auf der Zimmerterrasse), checken die Schneider ab, und kaufen Ansichtskarten (sowas Altmodisches).
Wir vergleichen Khao Lak in Thailand mit Kitzbühel in Österreich. Hier gehts um Tourismus, und um sonst gar nichts. Alle Menschen, die hier nicht arbeiten, sind Touris, die Thais sehen wir eigentlich immer und überall arbeiten, egal wie früh oder spät es ist. Die Gegend lebt vom Tourismus und so wird auch verständlich, warum der Tsunamin Südwestthailand 2004 so hart getroffen hat.
Unser Hotelzimmer hat Terrasse mit direktem Zugang zum Private Pool. Birgit testet das Wasser, und nachdem sie ohne zu Zögern hinein gleitet, muss es ziemlich warm sein. Außerdem Süßwasser und ohne Tiere oder Wellen. Sowas Langweiliges ;-)
Das Hotel ist von Dschungel umgeben und hier schreien ebenfalls allerlei Tiere. Sehr interessant!
Nachmittags erkunden wir das Hotel und den Strand, so wie die Poolbar und nützen die Happy-Cocktail-Hour.
Ach ja, das Frühstücksbuffet ist eine Herausforderung. Hier gibt es so viel zu finden (endlich auch Käse), dass es ziemlich wahrscheinlich ist, dass wir beim Heimfliegen für Übergewicht zahlen müssen. Vermutlich werden wir im Frachtraum transportiert werden ;-)
Birgit isst mittlerweile auch Dinge aus dem Meer, der Norden hat seine Wirkung getan...
Bei der Ankunft hier im Hotel haben wir realisiert, dass das ein kinderloses Hotel ist, d.h. keine Gäste unter 18 Jahren erlaubt. Allerdings sind wir hier eher die Jüngsten, und das will etwas heißen.
Zudem gibt es das dämliche "Liegenreservieren" nicht, weil das Personal bis 8.30 herrenlose Liegen abräumt. Das ist mal eine super Idee!
Abends machen wir uns nochmal auf zum Manta Point. Wir plaudern länger mit Michael, dem deutschen Besitzer, über unsere Vorstellungen, und dann bleiben zwei mögliche Trips übrig. Entweder Koh Bon mit dem großen Tauch-/Ausflugsschiff und etwa 50 Personen, oder Richelieu Rock mit dem Speedboot und etwa 20 Personen. Koh Bon bietet eher Chancen auf Großfische (also Mantas und Walhaie), ist sonst aber nicht so interessant wie Richelieu Rock. Dort wiederum gibt es mehr zu sehen, aber die Mantas sind nicht so häufig. Birgit überlegt hin und her, die Entscheidung fällt schwer. Also ergreife ich die Initiative, und wir buchen einfach beide Trips (17.800 Baht). Das heißt, am Donnerstag werden wir nach Koh Bon fahren, am Samstag zum Richelieu Rock.
Wir fragen uns zwar kurz, warum wir uns in ein so teures Hotel eingebucht haben, wenn wir dann die meiste Zeit irgendwo auf und im Meer verbringen, aber was solls, solche Chancen darf man sich nicht entgehen lassen.
Auf dem Nachhauseweg schneien wir noch in ein thailändisches Country-Lokal, wo Johnny Cash rauf und runter läuft, und es sehr leckere B54s gibt.
Samstag, 15. Februar 2014
2-tägiger Schnorcheltrip zu den Similan Islands
Da wir schon sehr früh abgeholt werden sollen, läutet der Wecker um 5.15 Uhr, immerhin wollen wir vorher ja auch noch Tee für Birgit haben.
Um 6.30 stehen wir dann vor dem Hotel und warten...und warten....und warten. Um 7.15 versuchen wir die Veranstalter zu erreichen, was der Dame an der Hotelrezeption ein müdes Lächeln kostet, weil normalerweise um diese Uhrzeit niemand in einem Büro zu erreichen ist. Abgeholt werden wir dann doch, aber es ist 7.50. Egal, Hauptsache unterwegs.
Ab jetzt beginnt die Flip-Flop-lose Zeit.
Zu den Similan Islands werden 9 Hauptinseln gezählt (ja, ja, es gibt mehr, aber nur 9 bilden die Gruppe). Die Similans sind ein Naturschutzgebiet und nur kleine Teile dürfen touristisch genutzt bzw. betreten werden. Die südlichsten drei Inseln sind komplett für die Wasserschildkröten gesperrt, bei den anderen kann man kleinere Strandabschnitte betreten und dort auch in Camps übernachten (das geht auf Insel 4 und 8). Die Inseln haben zwar Namen, aber jeder gibt die Nummer der jeweiligen Insel an. Gezählt wird von Süden nach Norden, 1 ganz unten, 9 ganz oben.
Wir machen mit dem Speedboot den ersten Stop, und Birgit bekommt einen...seltsamen Blick. Sie will jetzt irgendwie nicht so ins tiefschwarzer Wasser. Ich schmeiß mich aber rein, und siehe da, unter Wasser gehts auch ganz schön zu. Viele, viele Fische, Seesterne, aber leider auch viele white corals (abgestorbene Korallen).
Wir gehen wieder an Bord, Birgit schaut ganz verzwickt drein, und ich hoffe, sie kann sich noch überwinden. Wir fahren zur Insel 4, wo wir von Bord gehen, und einchecken. Das sieht so aus, dass wir einen Schlüssel für ein Vorhängeschloss erhalten, mit dem "unser" Zelt versperrt ist. Sieht sehr "rustikal" aus hier. Birgit wird ein bissi bleich um die Nasenspitze.
Dann drehen wir mal eine Runde, und kommen auch bei den Sanitäranlagen vorbei. Birgit hat fast keine Farbe mehr im Gesicht. Das geht jetzt schon in die Richtung "Teeentzug". Nein, eigentlich noch schlimmer!
Andererseits ist das eine richtige Robinso Crusoe Insel, ganz feiner, weißer, Mehlsand, Palmen, jede Menge Tierlaute im Dschungel hinter und über uns, und vor uns dieses unecht-türkise Meer.
Nach einer Stunde Pause gehts auf Schlauchbooten zu einem großen Tauchboot, das vor der Insel vor Anker liegt. Das wird die nächsten zwei Tage unsere Basis sein. Wir fahren zur Insel 8 (auf der Fahrt gibt es sehr leckeres Mittagessen), dort gibt es zwei sehr coole Schnorchelstopps. Diesmal ist Birgit auch dabei (sicherheitshalber noch mit Life Vest), und bereut es nicht. Extrem viele Fische hier, wir sehen Seeanemonen, in denen sich Clownfische tummeln (ja, das sind die "Nemos"). Hier gibts jede Menge Zebrafische, eine weiß-schwarz geringelte Seeschlange, Papageienfische und viele Weichkorallen. Jedes Mal Auftauchen strahlt Birgit nun mehr.
Bei der Rückfahrt geht während des Abendessens an Bord auf der Steuerbordseite die Sonne unter, während gleichzeitig backbord der Mond schon weiß strahlt. Dabei laufen im Hintergund coole Rockballaden. Wenn wir es nicht selber erleben würden, erzählt würden wir das nicht glauben, weil es sich zu kitschig anhören würde.
Schließlich werden wir mit dem Schlauchboot wieder auf der 4 abgesetzt. Ins Zelt wollen wir noch nicht, also wandern wir noch ein wenig im Camp herum, und landen dann an der Dschungelbar.
Andererseits machen die Russen noch mehr Lärm, als diese Viecher, und das will etwas heißen.
Im Dunkel sehe ich immer wieder Gruppen von "irgendwas" über den Sand zwischen den Palmen huschen, und dann realisiere ich es. Ratten gibts hier. Na ja, eh klar. Menschen mit Toiletten und Küchenabfällen, da sind die Viecher nicht weit. Ich beschließe, Birgit nichts davon zu erzählen, sondern das auf morgen zu verschieben.
Wir ziehen uns dann doch irgendwann ins Zelt zurück, aber selbst mit Ohropax ist es schwierig einzuschlafen, weil die Tiere wirklich einen Höllenlärm machen. Außerdem schläft man auf der dünnen Unterlage auch nicht wie in Abrahams Schoß. Tja, und ab 4.30 legen dann die Flughunde wieder los. Wir sind also morgens einigermaßen erledigt, aber auch schon ganz begierig auf den zweiten Tag.
Von Birgits teuren Oakleys geht die Beschichtung ab. Vielleicht sollten wir das zuhause bei Oakley reklamieren ;-))
Wir fahren mit dem Schlauchboot wieder auf unser Tauchschiff und bekommen erst mal Frühstück.
Der 1. Schnorcheltripp startet bei immens hohem Wellengang, außer mir folgen nur zwei weitere Schnorchler dem Guide, der Rest (insgesamt ca. 20 Leute, nach Nationalitäten bunt gemischt) bleibt an Bord. Birgit ebenfalls. Pah, Feiglinge!
Es lohnt sich, mit dabei zu sein, denn wir schnorcheln eine fantastische Route um die halbe Insel. Zwischen Felsendomen durch und immer wieder durch schmale Felsspalten. Wieder sehen wir irre viele verschiedene Fische, aber das interessante sind diese fantastischen Felsformationen, durch die wir mit dem Guide unterwegs sind.
Die Route ist so weit, dass wir am Ende mit dem Beiboot abgeholt und zum Tauchboot zurückgebracht werden.
Wir haben noch ein paar weitere coole Schnorchelstopps, Birgit und ich tauchen gemeisam mit einer Schildkröte und auch einen Hai bekomme ich zu Gesicht. Dann zieht plötzlich ein Schwarm riesiger Napoleons unter uns durch. Wow, so viele Eindrücke!
Nach dem Mittagessen auf dem Tauchboot geht es dann zurück zur Insel, wir checken aus, und werden von einem Speedboot abgeholt. Allerdings fahren wir noch nicht zurück, sondern nochmal zur 8, wo wir einen Schnorchelstopp machen, dann noch zur 9. Hier schnorcheln wir im Seichtwasser direkt vor dem Strand und sehen ebenfalls unzählige verschiedene Fische, die man fast berühren könnte, weil das Wasser so seicht ist.
Irgendwann müssen wir dann allerdings wieder an Bord, um zurück aufs Festland zu fahren. Mehrere Speeboote rauschen in Formation übers Meer und nach einer starken Stunde legen wir wieder in Khao Lak an. Hm.....wie hässlich es doch hier im Gegensatz zu den Similans ist.
Alles in allem waren diese zwei Tage sehr außergewöhnlich. So viele Fische sehen wir normalerweise nur in Dokus, und einige Begegnungen (Schildkröte, Hai, Seeschlange, Napoleons, Papageienfische) waren sehr imposant. Die Übernachtung auf der Insel war zwar für Personen aus der Zivilsation (*g*) eine echte Herausforderung, aber ebenfalls ein wirklich cooles Erlebnis.
Mal sehen, ob die nächsten Tage vielleicht nicht doch nochmal so einen "Ausflug" bringen?
P.S.: Eines ist allerdings völlig daneben gegangen. Der ach so super Rotfilter, den ich mir extra aus Amerika für die Unterwasserkamera bestellt habe, ist so rot, dass das komplette Unterwasserfilmmaterial (und ich hatte die Kamera bei jedem Stopp dabei) unbrauchbar ist!
Donnerstag, 13. Februar 2014
Chiang Rai - Khao Lak
In der Früh bestärkt das Frühstück unseren Eindruck vom Hotel noch. Ein Übriges tun die japanischen Gäste dazu. Wir fliehen fast schon von dort, wandern mit den Rucksäcken zum Bus Terminal und angeln uns ein Tuk Tuk. Ob es denn bis zum Flughafen raus fährt, wollen wir wissen (denn mit dem Taxi fahren kann ja jeder Farang). Macht es, und wir handeln uns 200 Baht aus (das Hotel wollte für ein Shuttle 400,- haben ;-)). Am Flughafen sind wir die einzigen, die mit dem klapprigen Tuk Tuk zwischen den klimatisierten Taxilimousinen halten, sehr cool!
Nachdem wir schon am Vorabend den Web Check In gemacht haben, müssen wir nur unser Gepäck abgeben. Allerdings kämpfen wir danach mit dem Ausdrucken des Boarding Tickets. Die nette Dame von Air Asia hilft uns, und schließlich schaffen wir es, sowohl für Chiang Rai - Bangkok, als auch Bangkok - Phuket die Boarding Tickets zu drucken. Hurra, damit steht dem Fliegen in den Süden nichts mehr im Weg.
| 60 Baht !! |
Nach dem Abheben Richtung Bangkok, fragen die hübschen Stewardessen, ob wir etwas trinken wollen. Birgit mag einen Orangensaft, erhält einen Mini-Mini-Tetrapack (so wie bei uns das Sunkist), und zahlt dafür unvorstellbare 60 Baht. Wahnsinn, dafür haben wir in Chaeng Saen ein Essen bekommen. Na ja, man sieht, dass wir sogar für thailändische Verhältnisse in die "Zivilisation" zurück fliegen.
Leider müssen wir in Bangkok das Gepäck aus- und wieder einchecken, d.h. wir stehen eine halbe Stunde in der Schlange vor den Air Asia Schaltern und warten. In dieser Zeit zerreißt Birgit das Security Seal auf ihrem Rucksack. Hmmm, coole Sache, Parker! Ich hoffe, dass wir jetzt nicht ganz an den Anfang zurück müssen, um das Gepäck nochmal durchleuchten zu lassen. Dem Mädel am Check In ist das aber völlig schnuppe, wir geben alles ab, und suchen danach etwas zum Essen.
Nachdem wir noch in nordthailändischen Maßstäben denken, hauts uns im Flughafen-Fast Food-Restaurant fast aus den Flip Flops. Wir zahlen für zwei Essen mit Getränken knapp 700 Baht. Außerdem ist das Essen für Birgit so klein, dass selbst sie meint, dass sie noch irgendetwas braucht.
Und siehe da, wir finden einen McThai. Dort gibt es einen unglaublichen Double-Bic Mac. Unvorstellbar, natürlich müssen wir dort hinein. Na ja, schmeckt alles, wie bei uns und die Preise sind auch wie zu Hause.
| McThai Bangkok |
Bis wir dann endlich zum Boarding nach Phuket kommen, hat uns der Flughafen 1.000 Baht innerhalb von zwei Stunden gekostet!
Als Entschädigung gibts dann auf dem Flug nach Phuket irre herzige Kinder (na ja, ein paar japanische Gfraster auch), wir shakern beim Aussteigen mit den Kids, die uns mit ihren riesigen, dunklen Augen verzaubern.
Und dafür vergisst Birgit dann auch noch ihre Jacke im Flugzeug...
In Phuket angekommen holt uns Khiri Travel mit einer Limousine ab. Hmmm, irgendwie packen wir es gerade gar nicht. Wir haben noch den Nachtzug im Kopf, Chiang Saen, die Elefanten, und nun.....sitzen wir in diesen riesigen Ledersitzen der Limo und lassen uns von einem Chauffeur ins Hotel bringen. Im Hotel (Sensimar Khao Lak Beachfront Resort) geht dann vollends die Post ab.
Also das ist einfach.....wow!!!!! Oder "Bam, Oida", oder "ursupercool", oder "Bist du deppat", also zusammengefasst 10.000 % Abweichung von z.B. Chiang Rai. Und dabei haben wir das Hotel erst in der Dunkelheit gesehen, und noch gar nicht im Hellen.
Wir kommen uns nach unserer Rundreise fast schon deplaziert vor, und es wird wohl ein wenig dauern, bis wir das hier bedenkenlos genießen können. Wir haben ein Zimmer mit direktem Zugang zum Private Pool, das ist "Superluxus"! Und für die Klimaanlage haben wir eine Fernbedienung, die schon fast die vom Fernseher in den Schatten stellt.
| Sensimar Khao Lak Beachfront Resort |
Naja, immerhin sind es ja eigentlich auch so was wie unsere Flitterwochen!
Wir melden uns nun für die nächsten zwei Tage aus dem Blog ab, denn morgen werden wir schon um 6 Uhr früh zu unserem, zweitägigen Schnorcheltrip starten, bei dem wir die Nacht direkt auf den Similan Islands im Zelt verbringen, d.h. erst danach gibts wieder Impressionen von uns. Falls wir uns nicht mehr melden, ist entweder das Tauchboot gesunken, oder wir haben beim Schnorcheln Birgits Manta getroffen, und deshalb hat uns der Schlag getroffen
;-)
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